Die Ausbildung zum Erzieher (m/w)

Der Beruf:
ErzieherInnen betreuen und fördern Kinder und Jugendliche. Sie beobachten ihr Verhalten und Befinden und beurteilen ihren Entwicklungsstand nach pädagogischen Grundsätzen. Sie bereiten Aktivitäten und Projekte vor, die das Sozialverhalten und die individuelle Entwicklung der Kinder unterstützen und setzen sie in der Gruppenarbeit um. Die Maßnahmen und Ergebnisse werden dokumentiert und im ErzieherInnen-Team reflketiert. Zu Eltern und Erziehungsberechtigten halten sie engen Kontakt und stehen ihnen informierend und beratend zur Seite.
 
Nach der Ausbildung arbeiten ErzieherInnen hauptsächlich in Kinderbetreuungseinrichtungen, zum Beispiel in Kindergärten, Kinderkrippen, Schul- und Betriebskindergärten sowie Horten oder Heimen für Kinder und Jugendliche, aber auch in Erziehungs- oder Jugendwohnheimen, Jugendzentren, Familien- oder Suchtberatungsstellen, Tagesstätten, Wohnheimen für Menschen mit Behinderung oder in ambulanten sozialen Diensten.  
 
 
Das sagt eine unserer Azubis:
Franziska Thieme, zum Zeitpunkt des Interviews Auszubildende im 1. Lehrjahr in der IntegrationsKITA „Bummi“
 
Was ist mir als Azubi wichtig?
Ich möchte gerne Hinweise bekommen, wenn ich Fehler mache, damit ich es beim nächsten Mal besser machen kann. Gute Kommunikation unter den Mitarbeitern ist mir genauso wichtig, wie der Kontakt zu den Eltern, zum Beispiel durch meine Teilnahme an Elternabenden und Elterngesprächen.“
 
Was ist meinen Praxisanleitern wichtig?
Liebevoller Umgang mit den Kindern steht natürlich im Mittelpunkt. Aber auch die sorgfältige Erfüllung meiner Aufgaben. Meine Mitwirkung bei den Angeboten für die Kinder ist gewünscht, was mich sehr freut. Ich soll und kann Fragen stellen, wenn Unklarheiten auftreten, Feedback geben und ohne Scheu um Hilfe bitten.“
 
Wie wurde ich aufgenommen?
Der Umgang mit Kleinkindern ist für mich nicht neu, jedoch der Umgang mit Integrationskindern. Ich bin seit dem 1. August 2013 Auszubildende, so kamen mit mir zusammen die neuen Eingewöhnungskinder in die Kita. Eine turbulente Zeit. Doch ich wurde durch meine ruhige und freundliche Art sehr gut bei den Kindern und KollegInnen aufgenommen.“
 
Wie ist die Verbindung zur Schule?
Meine Schule ist immer montags und dienstags von 8:00 bis 15:10 Uhr. In der AGUS/GADAT findet ein praxisnaher Unterricht mit viel Austausch über Praxiserfahrung statt. Jeden Tag lerne ich dazu, finde in der Theorie Besprochenes in der Praxis wieder und spreche im Unterricht über meine Erfahrungen und Erlebnisse aus der Kita. Ich habe bis jetzt schon sehr viel gelernt und freue mich auf die kommenden Jahre meiner Ausbildung. Ich bin davon überzeugt, die für mich richtige Wahl der Einrichtung getroffen zu haben.“
 
 
Was unseren Praxisanleitern wichtig ist:
  • wir möchten Wissen, Normen, Werte, Haltung und unsere Erfahrungen mit Kindern vermitteln
  • unsere Kitas sollen für pädagogische und heilpädagogische Erfahrungswerte genutzt werden, wir möchten Elemente, Methoden und Handlungsweisen weitergeben
  • wir möchten eine positive Lerneinstellung, Selbstständigkeit und Urteilsfähigkeit der Azubis fördern
  • wir verlassen uns auf Zuverlässigkeit und Umsichtigkeit und sind für helfende Hände sehr dankbar
  • wertschätzender, respektvoller Umgang mit den Kindern sowie Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen liegen uns am Herzen
  • unser Leitbild „Wir begleiten Menschen“ und unser Konzept „Wir machen uns einen schönen Tag“ sollen aus Überzeugung mitgetragen werden
  • Bestnote für unsere ASB-Sozialstation mittenDrin
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