Die Ausbildung zum Altenpfleger (m/w)

Der Beruf:
AltenpflegerInnen betreuen und pflegen hilfsbedürftige ältere Menschen. Sie unterstützen sie bei der Alltagsbewältigung, beraten sie, motivieren sie zu sinnvoller Beschäftigung und Freizeitgestaltung und nehmen pflegerisch-medizinische Aufgaben wahr. Dabei planen sie die Pflege nach pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen, setzen Pflegeziele, führen entsprechende Pflegemaßnahmen durch und überprüfen deren Wirksamkeit.
 
Nach der Ausbildung arbeiten AltenpflegerInnen hauptsächlich in Seniorenhäusern, bei Kurzzeitpflegeeinrichtungen mit pflegerischer Betreuung und bei ambulanten Altenpflege- und Altenbetreuungsdiensten. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich bei paritätischen Verbänden mit angeschlossenem Pflegedienst, in geriatrischen und gerontopsychiatrischen Abteilungen von Krankenhäusern und in Pflege- und Rehabilitationskliniken. Auch in Wohnheimen für Menschen mit Behinderung oder in Seniorenberatungsstellen sind sie tätig. Darüber hinaus sind AltenpflegerInnen in Privathaushalten tätig, zum Beispiel bei der Betreuung von Seniorenwohngemeinschaften oder pflegebedürftigen Angehörigen.
 
 
Das sagt eine unserer Azubis:
Elena Scheffler, zum Zeitpunkt des Interviews berufsbegleitende Auszubildende im 2. Lehrjahr
 
Was ist mir als Azubi wichtig?
Ich möchte mir neues Wissen im Rahmen des Lernprozesses aneignen. Zum Beispiel mit Blick auf die Pflegepädagogik: Gerontopsychiatrie – wie kann die Arbeit mit dem zu betreuenden älteren Menschen gestaltet werden? Wie schaffe ich es, alle Beteiligten (wie Angehörige, Ärzte, ehrenamtliche Helfer) einzubinden? Zudem möchte ich neue medizinische Erkenntnisse gewinnen. Mich interessiert zum Beispiel sehr die Intensivpflege / Palliativpflege. Wie kann ich das in der Häuslichkeit umsetzen oder beeinflussen? Immer unter dem Aspekt, dass sich die Menschen wohlfühlen. Es ist mir wichtig, all die Theorie in die Praxis umzusetzen.“
 
Was wünsche ich mir von meinen Praxisanleitern?
Zeit und Ruhe für mich, damit ich meine neuen Kenntnisse in die Praxis umsetzen und viel üben kann. Die Praxisanleiter sollen mich entsprechend meiner Leistungen bewerten, mir helfen, meine Stärken und Schwächen besser zu erkennen. Gemeinsam mit ihnen möchte ich mich auf meinen späteren Beruf vorbereiten und mich auch gut vorbereitet fühlen.“
 
Wie wurde ich aufgenommen?
Ich arbeitete vor der Ausbildung bereits als Pflegehelferin im Team der Sozialstation Neuruppin und bin dort gut aufgenommen worden. Sowohl von den KollegInnen, als auch von den Kunden der Sozialstation. Alle MitarbeiterInnen, egal ob PflegehelferIn oder Fachkraft, nehmen sich Zeit für mich, wenn ich Fragen habe oder etwas erklärt haben möchte.“
 
Wie ist die Verbindung zur Schule?
Ich habe immer montags und dienstags theoretischen Unterricht bei der AGUS. Ich habe einen Migrationshintergrund und hinsichtlich der Rechtschreibung und Grammatik ganz unterschiedliche Erfahrungen mit den Dozenten gesammelt.“
 
 
Was unseren Praxisanleitern wichtig ist:
  • wir möchten junge Menschen für den Beruf des Altenpflegers begeistern
  • unser fachliches Wissen, unsere Erfahrungen aus der täglichen Praxis, Normen und Wertvorstellungen sollen an die jungen und älteren Auszubildenden weitergetragen werden
  • Azubis sollen durch die Arbeit im Team in ihrer Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz gefördert und weiterentwickelt werden
  • wir wünschen uns Azubis mit viel Einfühlungsvermögen und Lernbereitschaft, die zuverlässig und entsprechend ihres Ausbildungsstandes ihr Wissen in die Praxis umsetzen wollen
  • unser Ziel ist es, dass  wir alle voneinander lernen
 
 
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